News vom 24.08.2010
Hunde sind hier Rettungsschwimmer
Vor den italienischen Küsten sind in den Sommermonaten Hunde als „Lifedogs” unterwegs. Mit ihrer beeindruckenden Leistungsfähigkeit stellen die Tiere schnell jeden Rettungsschwimmer in den Schatten. Denn die speziell ausgebildeten Hunde springen aus Helikoptern, fahren mit Speedbooten aufs Meer und retten überall Menschen das Leben. „Der Hund wird zu einer Art intelligente Rettungsboje,” erklärt Roberto Gasbarri von der Italienischen Schule, in der Hunde zu Rettungsschwimmern ausgebildet werden. Allein schwimmen die Hunde zu den Menschen, die in Not geraten sind und kehren auch selbstständig wieder ans Ufer zurück. Die Hunde während dabei immer die beste Stelle, um wieder ans Ufer zu gehen und können auch durch die schwersten Strömungen schwimmen. Die Hunde werden dahingehend trainiert, dass sie der natürlichen körperlichen Erschöpfung von menschlichen Rettungsschwimmern vorbeugen können. Damit leisten die Rettungshunde einen sehr wichtig Beitrag bei der Rettungsarbeit, denn so können die Opfer wesentlich schneller gerettet werden.
Ein Hund muss mindestens 30 Kilo schwer sein, damit er für die Ausbildung zum Rettungsschwimmer zugelassen wird. Eine Beschränkung im Bezug auf die Rasse gibt es nicht. Besonders häufig ausgebildet werden allerdings Labradore, Neufundländer und Golden Retriever, da diese Rassen von Natur aus über einen Schwimminstinkt verfügen.



