Wetter im Italien-Lexikon

Wer an Italien denkt, denkt meist auch gleich an Sommer, Sonne und Sonnenschein. Das ist aber oft nur ein Trugschluss. Denn Italien ist ein typisches Land, das in Sachen Wetter enorme regionale Unterschiede aufweist. Betrachtet man beispielsweise die Gebiete Genua und Ligurien, so stellt man fest, dass sie ein eigenes Klima haben. Während es in Norditalien neblig und winterlich ist, scheint hier oft die Sonne und es gibt milde Temperaturen. Die Sommer in diesem Bereich sind lang, heiß und erinnern ans Klima an der französischen Cote d’Azur. Selbst im Winter ist die Sonne hier unheimlich stark und warm. Wer mehr auf richtiges Gebirgsklima steht, der ist in Italiens Alpenregionen gut aufgehoben. Hier ist viel Schnee garantiert, der Winter ist nahezu das ganze Jahr vertreten, mit Ausnahme von einigen Monaten. Diese sind jedoch nicht gerade sommerlich, sondern kühl und nur gelegentlich sonnig. Skifahren ist hier der ideale Sport. Feuchte, neblige Winter und lange, warme Sommer gibt es im Flachland Italiens. Dazu zählen die Regionen Friaul-Venetien, Emilia-Romagna, Piemont und Lombardei. Während die Sommer nicht zu heiß, sondern schön warm sind, ist dieser Bereich Italiens im Herbst nicht als Reiseziel geeignet, da es dann ziemlich viele Niederschläge gibt. Wer im Winter nach Italien kommt und ein paar milde Tage erwartet, dem kann man Venedig empfehlen. Hier sind die Tage auch in den sonst kalten Monaten noch relativ angenehm und Nebel steht selten auf der Wetterkarte. Nicht ganz so abhängig vom Wetter sind Sie auch bei Städtereisen. Vor allem in Turin, Bologna und Mailand fällt der Winter meist relativ kurz aus, hier scheint das ganze Jahr über viel und oft die Sonne.

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Text (c) 2017: C. H.

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